Studie: Radio nicht das Lieblingsmedium der Kinder und Jugendliche

Das Radio ist nicht das Lieblingsmedium der Kinder und Jugendlichen, hat aber für die große Mehrheit auch weiterhin eine wichtige alltagsbegleitende und –strukturierende Bedeutung. Das ist das Ergebnis einer Studie der Universität Leipzig im Auftrag der Sächsischen Landesmedienanstalt (SLM). Sechs Hörertypen verdeutlichen die unterschiedlichen Bindungen an das Medium: „Die Mitund Familienhörer/innen“ – „Die offenen Alltagshörer/innen“ –„Die Hörfunkbegeisterten“ – „Die distinktiven Individualisten“ – „Die Bildungs- und Kulturorientierten“ – „Die Nichthörer/innen“.

Besonders beliebt ist der Hörfunk bei Heranwachsenden, die noch keine ausgeprägten individuellen Musikvorlieben haben. Ihnen dient das Medium als Orientierung im popmusikalischen Raum. Sie identifizieren sich sowohl mit dem musikalischen Programm als auch mit den Moderator/innen ihrer Lieblingssender. Vor allem älteren Jungen ist die Musik im Radio hingegen eine willkommene Projektionsfläche. Sie spiegelt den musikalischen Mainstream, den sie zunehmend
ablehnen.

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Radio kann man in Leipzig studieren – Uni Leipzig bietet Master-Studiengang an

In Leipzig können sich Interessierte zum Radioprofi ausbilden lassen. Die Universität bietet den ersten grundständigen universitären Masterstudiengang im deutschsprachigen Raum an. Voraussetzung sind ein Bachelor-Abschluss, in der Regel in einem kommunikations- und medienwissenschaftlichen oder sozialwissenschaftlichen Studiengang sowie umfangreiche Erfahrungen in der Radiopraxis. Ab Oktober geht’s los. Bewerbungsschluss für deutsche Studierende ist der 31.Mai, für Studierende aus dem Ausland der 30.April.

Mehr Infos zum Studiengang gibt es hier.

Radiopraxis in zweitägigen Workshops in Leipzig in den Bereichen Nachrichten und Comedy gibt es hier.