Studie: Radio nicht das Lieblingsmedium der Kinder und Jugendliche
25. Februar 2009
by Krawallo
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Das Radio ist nicht das Lieblingsmedium der Kinder und Jugendlichen, hat aber für die große Mehrheit auch weiterhin eine wichtige alltagsbegleitende und –strukturierende Bedeutung. Das ist das Ergebnis einer Studie der Universität Leipzig im Auftrag der Sächsischen Landesmedienanstalt (SLM). Sechs Hörertypen verdeutlichen die unterschiedlichen Bindungen an das Medium: „Die Mitund Familienhörer/innen“ – „Die offenen Alltagshörer/innen“ –„Die Hörfunkbegeisterten“ – „Die distinktiven Individualisten“ – „Die Bildungs- und Kulturorientierten“ – „Die Nichthörer/innen“.
Besonders beliebt ist der Hörfunk bei Heranwachsenden, die noch keine ausgeprägten individuellen Musikvorlieben haben. Ihnen dient das Medium als Orientierung im popmusikalischen Raum. Sie identifizieren sich sowohl mit dem musikalischen Programm als auch mit den Moderator/innen ihrer Lieblingssender. Vor allem älteren Jungen ist die Musik im Radio hingegen eine willkommene Projektionsfläche. Sie spiegelt den musikalischen Mainstream, den sie zunehmend
ablehnen.
Gefunden hier.