Festnetz, Internet, TV – Schnelle Leitung, lahmer Service…

Vor drei Wochen haben wir unseren Telekom-Anschluss in einem T-Punkt in der Leipziger Innenstadt umgemeldet. Da der Architekt unserer neuen Wohnung scheinbar mit der Telekom unter einer Decke steckt, und die Steckdose für den Kabelanschluss in den Flur (!) legen ließ, haben wir uns für den “günstigen” Entertain-Tarif entschieden. Denn dank der Speedport W 101 Bridge, für nur 2,95 Euro zusätzlich im Monat, können wir damit ohne lästiges Kabelverlegen unserem Fernsehkonsum, der sich auf eine Viertelstunde Tagesschau und 45 Minuten “irgendwas bei arte” addieren lässt, frönen. Wenn, ja wenn endlich ein Port im Hause frei wäre. Port heisst in diesem Zusammenhang leider nicht ein Hafen in der mallorquinischen Idylle, sondern eine Hardware-Schnittstelle im Haus. Und bis die gefunden ist, bleibt uns die Betrachtung der bereits gelieferten Hardware. Mit etwas Glück können wir in einer Woche unseren Media Receiver 300 in Betrieb nehmen. Toll, dann hat es von der Ummeldung bis zum Empfang “nur” vier Wochen gedauert. Der Knaller.

Nachtrag vom 03.08.2010

Unglaublich, gestern rief mich meine Kundenberaterin aus dem Telekom-Shop an und teilte mir mit, dass die gewünschte 16 tausender-Leitung nicht mehr frei wäre. Wie gesagt, vor mittlerweile vier Wochen teilte man uns im selben T-Punkt in der Leizpiger Innenstadt mit, dass das Entertain-Paket mit der 16 tausender-Leitung kein Problem wäre. Die Hardware wurde uns auch bereits zugeschickt. Jetzt wird mir auch klar, warum erst unser alter Anschluss in der neuen Wohnung mitgenommen werde musste, bevor das neue Paket freigeschaltet wird. Denn: Dadurch hat sich die Vertragslaufzeit automatisch um weitere 24 Monate verlängert, auch wenn jetzt plötzlich die 16 tausender -Leitung für das Entertain-Paket gar nicht frei ist. Das ist die absolute Kundenverarsche – uns wurde angeboten eine 25 tausender oder 50 tausender-Leitung für 10 Euro mehr zu nehmen, diese Ports wären noch verfügbar.  Merkwürdig. Das wären dann, inklusive der Miete für die Geräte, satte 65 Euro pro Monat.  Ich werde die Mietgeräte nicht per Post zurückschicken, sondern eigenhändig in den T-Punkt zurückbringen und im Anschluss einen Beitrag darüber machen.

Zeige diesen tollen Artikel der ganzen Welt: Diese Icons verlinken auf Bookmark Dienste bei denen Nutzer neue Inhalte finden und mit anderen teilen können.
  • MisterWong
  • Y!GG
  • Webnews
  • del.icio.us
  • Facebook
  • MySpace
  • Tausendreporter
Leave a comment

2 Comments.

  1. Ich hab da ja schon ein wenig Mitleid. Ich hab meinen Internet-Anschluss bei Kabeldeutschland. Da gab es zwar auch ein wenig Verwirrung, dafür war das Problem einen Tag später gelöst…

  2. Und ich war froh, nach Jahren endlich aus den Fängen der Kabeldeutschland-Mafia enkommen zu sein. Denn die buchte auch nach bestätigter Sonderkündigung munter weiter ab. Schön war auch eine Anruf von Kabel Deutschland: “Wollen Sie Kabel Deutschland digital”, “Nein”, “Gut, kein Problem, haben Sie am 05.06. Geburtstag?”, “Ja?”, “Das wars schon. Einen schönen Tag noch”. Rums – zwei Tage später hatte ich Digital-Receiver und 10 Euro mehr pro Monat an der Backe.

Leave a Reply


[ Ctrl + Enter ]